Bedeutende Objekte in Chvalšiny
 

Chvalšiny wurde im Verlauf der Jahrhunderte, wie bereits angegeben, von großen Bränden betroffen. Die ausgebrannten Häuser wurden dann alle renoviert, aber deren Anpassung und äußeres Aussehen haben den altertümlichen Gemeindecharakter abgestreift. Trotzdem gibt es hier einige Häuser, bei denen wenigstens sehr alte Bauelemente erhalten wurden. Man bemerkt die Hausportale, Fenstergewände und innere Dispositionen.

Fast bei allen Häusern gibt es eine Regel, daß sich hinter eigenem Wohngebäude und wirtschaftlichen Objekten große Gartenflächen befinden.

Von den Häusern, deren Geschichte mit einer bestimmten Persönlichkeit oder mit damaligen Behörden zusammenhängt, steht das Haus Nr. 118 des bedeutendsten Gebürtigen Josef Rosenauer im Vordergrund. Rosenauer wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts als Projektant und Baumeister Schwarzenbergischer Schwemmkanäle im Süd- und Westböhmerwald berühmt.

Chvalšiny, Geburtshaus von Josef Rosenauer, Gesamtansicht, Juni 2001, Foto: Lubor Mrázek

Auf der Stirnwand des Hauses sind zwei Gedenktafeln, die an diese Persönlichkeit erinnern. Die erste Gedenktafel wurde im Jahre 1928 angebracht und sie hat den deutschen Text. Die zweite Tafel wurde ans Haus im Jahre 1991 anläßlich der Renovierung der ersten Gedenktafel gebracht, die nach dem Jahre 1948 beseitigt wurde. Sie hat den tschechischen Text.

Chvalšiny, Gedenktafeln am Geburtshaus von Josef Rosenauer, Juni 2001, Foto: Lubor Mrázek

Aufschriften an den Gedenktafeln :
Dem grossen Sohne Kalschings
Josef Rosenauer
1735 - 1804
Kaiserlich ernannter
Landmesser u. Schwemmdirektor
Erbauer der
fürstlich Schwarzenbergischen Schwemmkanäle
Gewidmet vom Deutschen Böhmerwaldbunde
Den Segen der Heimat erschloss er
auf kunstvoll geebneten Wegen der Wässer.

In diesem Haus wurde
Josef Rosenhauer geboren
1735-1804
Verfasser der Schwemmkanäle
19 (Stadtwappen Chvalšiny) 91


Im Gebäude Nr. 124 war ursprünglich das Rathaus und nach dem Jahre 1850 hatte hier das Bezirksgericht seinen Sitz.

Museum des Schwarzenberger Schwemmkanals in Chvalšiny, Gesamtansicht, Juni 2001, Foto: Lubor Mrázek

Auch in der Nähe der Kirche befindet sich das Gebäude des Pfarramtes Nr. 129. Dieses Haus wurde ursprünglich im Renaissancestil gebaut und im Jahre 1705 ungefähr in der jetzigen Gestalt umgebaut. Inzwischen wurde es aber durch den Brand beschädigt.

Im Oberteil des Platzes steht ein schön renoviertes Haus Nr. 5 mit der interessanten altertümlichen Fassade.


Weitere Informationen :
Chvalšiny
Geschichte der Gemeinde Chvalšiny
St. Maria Magdaléna Kirche in Chvalšiny
Chvalšiny - Literatur
Museum des Schwarzenberger Schwemmkanals in Chvalšiny
Schloß Èervený Dvùr
Schwarzenberger Schwemmkanal
Josef Rosenauer
Borová
Hejdlov



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