Heršlák
 

Seehöhe 660 m.
Die Ortschaft Èeský Heršlák ist heute Bestandteil von Horní Dvoøištì.

Geschichte der Gemeinde :
Die erste Erwähnung über die Ortschaft Èeský Heršlák stammt aus dem Jahre 1316.

Feste Heršlák:
An der Stelle der heutigen Ortschaft Èeský Heršlák stand ursprünglich eine mittelalterliche Feste. Die erste Nachricht über die Feste Heršlák stammt bereits aus dem Jahre 1289, als die Brüder Èenìk von Doudleby und Dominik von Pasovary dem Kloster in Vyšší Brod einen Zehnten von ihrem Besitz entrichteten. Am Ende des 14. Jahrhunderts verweilte hier der Raubritter Beneš Macuta. Auch im folgenden Zeitraum wechselten die Besitzer der Feste oft. Oldøich Roubík von Hlavatec verkaufte sie dem reichen oberösterreichischen Bürgergeschlecht der Cinišpáner. Im Jahre 1468 erwarb die Feste Zdenìk von Šternberk und er verkaufte sie bald an Lev von Rožmitál. Für eine kurze Zeit erwarb Heršlák Jiøí von Švamberk, später Heinrich von Rosenberg. In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts wurde die Feste bei Eigentumsstreitigkeiten teilweise zerstört. Wieder zerstört und niedergebrannt wurde sie im Jahre 1626 bei den Bauernaufständen in Oberösterreich. Die Feste wurde von Jan Hynek Vamberský baulich erneut und sie vermerkte eine wirtschaftliche Entfaltung nach dem Jahre 1646, als sie im Besitz des Matyᚠvon Muckenberk war. Unter der Regierung des österreichischen Geschlechtes der Kaisersteiner wurde Heršlák als ein Rittersitz mit einer Kapelle, Brauerei, Mälzerei, einem Wirtshaus, einer Mühle, Säge und Teichen angeführt. Im Jahre 1714 erwarben die Feste die Muckenberker zurück und sie verwalteten sie bis zum Ende des 18. Jahrhunderts. Die Feste verwüstete und ging während des 19. Jahrhunderts unter.

Im Jahre 1871 wurde in der Gemeinde neue Eisenbahnstation Èeský Heršlák auf der Trasse Èeské Budìjovice - Linz geöffnet. Diese Verkehrslinie ermöglichte eine Verbindung Böhmens mit Österreich, Italien und mit der Schweiz. Täglich kamen hier 10 Schnellzüge, 10 Personenzüge und 18 Lastzüge durch. Die Wichtigkeit dieser Linie stieg während des 1. Weltkrieges an, denn hier kamen Militärtransporte mit Kriegsmaterial und Lebensmittelvorräten für die Südfront in Italien durch.

 



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